Eltern-Kind-Gruppen

... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Die ersten Lebensjahre von Kindern sind eine schöne und wichtige, aber auch mit Fragen und Unsicherheiten behaftete Zeit. Natürlich wollen Eltern sie mit ihrem kleinen Kind intensiv erleben und ihm das Beste für sein Leben mitgeben.

In den Eltern-Kind-Gruppen, Miniclubs oder Krabbelgruppen, die von vielen Kirchengemeinden angeboten werden, treffen sich Mütter oder Väter mit ihren kleinen Kindern von wenigen Wochen bis ca. 3 Jahre.

Sie bieten eine wunderbare Möglichkeit, Kinder in diesem frühen Alter spielerisch zu fördern. Die Kinder erleben Gemeinschaft und machen erste Gruppenerfahrungen. Der Übergang in eine Krippe oder den Kindergarten wird leichter.

Genauso pädagogisch wertvoll sind diese angeleiteten Gruppen aber auch für die Eltern. Sie bekommen Anregungen für eine altersgerechte Förderung der Kinder durch Lieder, Spiele und Gymnastik, die in den Gruppen gemeinsam erlernt und ausprobiert werden.
Der Austausch mit anderen Erwachsenen ist gerade in dieser ersten Zeit wichtig und hilfreich um die eigenen Elternkompetenzen zu stärken und auszubauen. Vielen jungen Eltern fehlt die Großfamilie mit ihren Erfahrungsschätzen im Umgang mit der neuen Situation. Ein guter Ersatz kann hier die Unterstützung durch andere Eltern sein, die meistens ähnliche Fragen, manchmal andere Antworten und sicher verschiedene Vorkenntnisse und Erfahrungen, evtl. auch mit älteren Kindern in der Familie, haben. Die eigenen Verhaltensmuster in Erziehung und Kommunikation werden so durch Selbst- und Fremdwahrnehmung reflektiert und können verändert werden.

Die GruppenleiterInnen sind meistens selbst erfahrene Eltern, oft mit pädagogischer Ausbildung, so dass auch sie die Eltern im Vertiefen ihrer Kompetenzen unterstützen können.